Kategorie: Wolfgang Schad

Wolfgang Schad

Wolfgang Schad (1935-2022), Prof. Dr. rer. nat., studierte Biologie, Chemie, Physik und Pädagogik. Er war langjähriger Waldorflehrer und ab 1975 Dozent am Seminar für Waldorfpädagogik an der Freien Hochschule Stuttgart.

Als Herausgeber von vier Anthologien mit dem Titel Goetheanistische Naturwissenschaft etablierte er den Begriff Goetheanismus im Umfeld der akademischen Naturwissenschaften.

1992 gründete er das Institut für Evolutionsbiologie und Morphologie der Universität Witten / Herdecke, das er bis 2005 leitete. Neben einer Fülle von Aufsätzen hat er u. a. folgende Werke veröffentlicht: Säugetiere und Mensch (1971, 2012); Goetheanistische Naturwissenschaft, Bd. 1-4 (1982-1985); Die Vorgeburtlichkeit des Menschen (1983); Erziehung ist Kunst (1986, 2005); Die verlorene Hälfte des Menschen (2005, 2008); Goethes Weltkultur (2008); Der periphere Blick (2014); Die Doppelnatur des Ich (2014); Zeitbindung in Natur, Kultur und Geist (2016); Der Darwinismus im Rückblick und Vorblick (2017); Die positive Resignation (2019). Sein Opus magnum Säugetiere und Mensch erschien 2012 in zwei Bänden, dessen Übersetzung 2020 in Amerika unter dem Titel Threefoldness in Humans and Mammals - Toward a Biology of Form herausgegeben wurde.

Für die Symposiums-Veröffentlichung der Stiftung Rosenkreuz Nukleare Prozesse – Bewusstseinsprozesse (2013) hat Wolfgang Schad den Beitrag Die Radioaktivität in physikalischer, biologischer, psychologischer und spiritueller Hinsicht verfasst.